Geschichtliches zu unserem Chor:

So lautete der Bericht in den Westfälischen Nachrichten im Mai 2002 über den Gospelchor:

Rhythmische Stücke zum Lobpreis Gottes

ahe- Telgte. Aufstehen, einmal ordentlich strecken, tief einatmen und hörbar wieder ausatmen. So lauten die Anweisungen von Andreas Janich. Rund 20 Mädchen, Jungen, Frauen und Männer erheben sich von ihren Stühlen, die im Halbrund um das Klavier stehen. Sie strecken die Arme in die Höhe, anschließend folgen einige Tonleiterübungen. Das Einsingen ist wöchentliches Prozedere bei den Proben des Chores, der sich Anfang des Jahres in der St.-Johannes-Gemeinde gebildet hat. Am Klavier sitzt Chorleiter Andreas Janich, der gleichzeitig Organist in der Gemeinde ist.

Neue geistliche Musik, Gospels und Spirituals stehen auf dem Probenplan. Wir machen hauptsächlich rhythmische Sachen, erklärt Andreas Janich. Nach und nach will sich der Kreis ein abwechslungsreiches Repertoire erarbeiten. Momentan beschränkt sich der Inhalt der Notenmappen noch auf wenige Stücke. Die meisten Mitglieder des Chores haben zuvor noch keine nennenswerten Gesangserfahrungen gesammelt, doch das Angebot in St. Johannes sagt ihnen zu.

Das hat sich nach und nach herumgesprochen, berichtet Janich. So singen nicht nur Jugendliche und Erwachsene aus St. Johannes in dem Chor, sondern auch einige aus St. Clemens und Westbevern. Wir sind nicht auf St. Johannes fixiert, betont Janich.

Damit meint er auch Auftritte des Chores. Den ersten absolvierten die Sängerinnen und Sänger bei der Firmung in St. Johannes, weitere sollen noch in diesem Jahr dort und in St. Clemens folgen. Janich: "Wir wollen in den Gemeinden präsent sein".

Mehrstimmige Stücke sind momentan noch Mangelware im Notenfundus, doch auch das soll sich ändern. Ich hoffe, auch einmal zur Vierstimmigkeit zu gelangen, setzt der Chorleiter diesen Wunsch noch ein wenig in die Zeit.

Die Gruppe, die Jüngsten wurden gerade gefirmt, die Ältesten haben die 40 überschritten, ist motiviert. Aus den eigenen Reihen kommen Vorschläge zur Ausgestaltung des Repertoires. So auch für den Namen des Chores, der am vergangenen Mittwoch gewählt wurde. Die Mehrheit einigte sich auf die Bezeichnung Gospelchor.

Janich und seine Sängerinnen und Sänger haben sich für das kommende Jahr einiges vorgenommen. "Ich denke, dass die Stimmen in der nächsten Zeit noch mehr reifen, sich die Aussprache und die Dynamik verbessern und wir uns in Telgte etablieren werden".

Erreichen möchte Janich auch, dass sich die Gruppe zu einer Gemeinschaft entwickelt. Neue Sänger vor allem Männer sind beim Gospelchor willkommen. Die Proben finden immer donnerstags um 20 Uhr im Pfarrzentrum der St.-Johannes-Gemeinde an der Einener Straße statt.

Samstag, 18. Mai 2002 | Quelle: Westfälische Nachrichten (Telgte)

 

Anfang 2002 fing ein neuer Chorleiter in St.Johannes an. Andreas Janich,

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Voll Tatendrang machte er sich auf, in 3 Kirchen mehr oder weniger gleichzeitig Orgel zuspielen, und dazu noch die Kirchenchöre in Westbevern und in St. Johannes zu leiten.

Zu der selben Zeit entstand der Kinderchor unter seiner Leitung. Zu Ostern endlich hatte auch der neu gegründete Gospelchor ein paar Lieder parat.

Zu den ersten Liedern mit Andreas Janich gehörten die Stücke "Amen", "Amazing Grace", "Glorius Kingdom" und "Du bist heilig".

Später kamen auch noch weitere Stücke hinzu, so z.B. Lieder aus dem deutschen Sprachraum aber auch Gospel und Spirituals. Gern sang der Chor in den diversen Filialkirchen.

 

Als Andreas Janich zum Ende 2003 die Gemeinde verließ, war guter Rat teuer. Doch nach einigem Suchen wurden die Sängerinnen und Sänger fündig und entschieden sich für Katrin Strickmann.

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Die Lehrerin legte bei der Musik sehr viel Wert auf die Gemeinsamkeit, auch fehlte es nicht an Fachkompetenz, sodass der Chor qualitativ einen Sprung nach vorne machte.

Mit Katrin Strickmann studierte man einige Messen ein so z.B. "Body and Soul" von Maierhoff und "There is a Light" als Weihnachtsmesse.

Mit ihr wuchs das Repertoire stark an. Aber wie es mit jungen Frauen so ist, auch sie zog es in den Hafen der Ehe und zu ihrem Mann nach Lüdinghausen, wo sie auch im Oktober 2007 hinzog.

Leider war der Weg zu den wöchentlichen Proben zu weit, sodass uns Katrin, nun mit Nachnamen Beermann, verließ. Freundlicherweise half sie uns noch über die Vakanz der Chrorleiterstelle hinweg bis wir endlich einen "Neuen" hatten. 

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Sebastian Zint stellte noch mehr Ansprüche an den Chor, was anfänglich zu etwas Unruhe führte, die sich aber wieder legte, als man merke, dass man mit etwas Übung und Godwill seine Ansprüche erfüllen kann.

Heute, 2 Jahre nach seinem Start, kann man schon voll Stolz behaupten, sind wir ein eingespieltes Team.

Unser Chorleiter ist ein recht aktiver Mann. Er leitet nicht nur 2 Chöre in Ladbergen, sondern auch den Zion's Gospelchoir aus Handorf. Weiter ist er sehr aktiv beim THW.

 

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Hier knüpft nun die Geschichte mit Stephan Hinssen an.

Als uns plötzlich und unerwartet Sebastian verließ, waren wir alle etwas verunsichert.

Man sprach schon darüber, den Chor aufzugeben oder anderweitig unterzukommen.

Durch einen Zufall - ein Telefonat mit Burghard Orthaus, Dirigent in Ostbevern bei den Skysingers -

kam der Kontakt zu dem Logopäden und Stimmtherapeuten Stephan Hinssen zusammen.

Schon am Anfang passte die Chemie, so hatten wir dann zum Mai einen "Neuen"